Wer zahlt die med. Fußpflege ???

 

Durch Ihren Hausarzt, Diabetologen oder Ortopäden besteht die Möglichkeit, sich die medizinische Fußpflege Verordnen zu lassen.

Jedoch bedarf es betimmte Vorraussetzungen, die es dem entsprechenden Arzt ermöglichen eine Heilmittelverordnung für med. Fußpflege auszustellen.

Haben Sie eine Heilmittelverordnung ausgestellt bekommen, dann überprüfen Sie (sofort) ob alle Angaben korrekt ausgefüllt sind. Bei fehlerhaft ausgefüllten Heilmittelverordnungen werden die Leistungen von der Kasse nicht bezahlt, nur absolut stimmige Formulare sind gültig.

Indikationsschlüssel:

es gibt nur 3 gültige Werte! Einer dieser muss auf Ihrem Schein zu lesen sein.

DFa = Hornhautbehandlung

DFb = Nagelbehandlung

DFc = Podologische Komplexbehandlung

"Anzahl pro Woche" : in der Regel sollte 4-6 Wochen dort stehen

Austellungsdatum: Vereinbaren Sie sobald als möglich einen Behandlungstermin. Die Krankenkasse schreibt einen Behandlungs-Beginn vor, der 28 Kalendertage nicht überschreiten darf. Ab dem 29 Tag ist diese Verordnung ungültig, wenn Sie bis dahin keinen Termin beim Podologen hatten.

bei einer Erstbehandlung schreibt die Krankenkasse 10 Tage nach Ausstelldatum vor.

Achten Sie auch auf die kleinen x : Hausbesuch Ja oder nein

Erstverordnung oder Folgeverordnung: Eine Erstverordnung darf nur 3 Behandlungen beinhalten.  Bei Folgeverordnungen dürfen bis zu 6 Behandlungsinterwalle auf Ihrem Schein stehen.

Zuzahlung : 10% der Gesamtsumme, welche die Kasse für Sie trägt

und  die Verordnungsgebür in Höhe von 10 Euro, sind bei jeder neu ausgestellten Heilmittelverordnung  zu zahlen.

Rechnungsbeispiel: angenommen Ihre Kasse zahlt 26,40 Euro  pro Behandlung

                               3 x 26,40 = 79,20 Euro

                               10% von 79,20 Euro = 7,92 Euro

                               Plus die 10 Euro Verordnungsgebür

                               = 17,92 Euro

 

Befreiungsausweis:

Sind Sie von den Zuzahlungen befreit ?

So sollte das auf der Heilmittelverordnung sichtbar angekreutz sein. Beim Podologen reicht die Vorlage des aktuell gültigen Befreiungsausweises.

 Offene Fragen werden gerne Beantwortet.